Gemeinsam besser verstehen

Die neue Hörtest-Generation von Mimi misst mehr als das bloße Hören

 
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Fast eine Million Menschen haben bereits die Hörtest-Apps von Mimi heruntergeladen. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Mimi Apps und Produkte werden die Hörtest- und Nutzungsdaten anonymisiert ausgewertet und auch für Forschungszwecke verwendet. So möchte Mimi u.a. besser verstehen, wie Hörverlust entsteht und sich über die Zeit entwickelt. Denn jede Messung gibt zusätzliche Aufschlüsse darüber, wie präzise das Gehör der Nutzer komplexe Klänge auflöst. Jetzt präsentiert das Unternehmen die neueste Generation seines Hörtests, der im Rahmen der gemeinsamen Präventionsinitiative mit der BARMER kostenfrei zur Verfügung steht. Und er kann weit mehr als traditionelle Hörtests.

„Ein innovatives Verfahren gibt uns die Möglichkeit,  mit dem neuen Mimi Hörtest die so genannte Psychophysische Tuningkurve“ zu messen, so Dr. Henrik Matthies, Geschäftsführer von Mimi Hearing Technologies. Das hört sich kompliziert an – und ist es auch! Dahinter steckt das Know-how wissenschaftlicher Experten und jahrzehntelanger Hörforschung, das Mimi nun auf einen mobilen Hörtest für Smartphones und Computer überträgt. Doch was kann dieser Test, das herkömmliche Messverfahren nicht können?

Hören allein reicht nicht zum Verstehen

Die heutzutage üblichen Schwellenhörtests, die man beispielsweise vom HNO-Arzt kennt, messen, ab welcher Lautstärke das Gehör einzelne Töne wahrnehmen kann. Das allein sagt allerdings wenig darüber aus, wie gut gleichzeitig auftretende Geräusche im Alltag wahrgenommen und vor allem auseinandergehalten werden können. Das ist besonders in lauten Umgebungen wichtig, um etwa Gespräche in Bars und  Restaurants oder Lautsprecherdurchsagen an Bahn- oder Flughäfen zu verstehen. Dabei kommt es nicht darauf an, wie gut wir hören, sondern wie gut wir verstehen. Und das passiert im Gehirn!

„Das Erfassen von Sprache und anderen vielschichtigen Inhalten, wie Musik, hat sehr viel mit der Präzision des Gehörs zu tun“, erklärt Dr. Vinzenz Schönfelder - Leiter Hörforschung bei Mimi Hearing Technologies. „Dabei geht es nicht nur alleine darum, wie sensibel die Ohren grundsätzlich sind. Entscheidend ist vielmehr, wie gut das Gehör Details komplexer Signale auflöst, verarbeitet und an das Gehirn weiterleitet. Oft kommt es bei der Weiterleitung der Nervensignale oder bei ihrer späteren Verarbeitung zu Störungen, die mit einem herkömmlichen Test gar nicht erfasst werden können.“ Anders bei dem neuen Mimi Hörtest: Er zeigt, wie präzise der Höreindruck im Gehirn abgebildet wird.

Neuartiges Verfahren, gebündelte Auswertung

Da das Prinzip zur Messung der Tuningkurve komplexer ist, dauert der neue Hörtest länger als herkömmliche Verfahren – doch das lohnt sich. „Das Ergebnis ist letztlich für jeden interessant“, so Jana Bürkert - Health Care Partner Manager Mimi Hearing Technologies. „Auch für Menschen, die glauben, keine Probleme mit den Ohren zu haben. Auf diese Weise können sie herausfinden, ob ein sogenannter versteckter Hörverlust vorliegt, also ob womöglich die Präzision ihres Gehörs beeinträchtigt ist, obwohl die grundlegende Hörfähigkeit unversehrt ist. Das kann zu einer unbemerkten Anstrengung beim Hören führen, die müde macht und langfristig die geistige Fitness beeinträchtigt”  

Hörvermögen lässt sich nun noch vielfältiger testen

Dr. Henrik Matthies: „Wer den Hörtest durchführt, hilft uns allen, ein besseres Verständnis unseres Gehörs zu entwickeln. Wir hoffen, dass möglichst viele gesundheitsbewusste Menschen Teil dieser Bewegung werden und durch ihre Mitwirkung sowohl mehr über ihre eigene Hörfähigkeit erfahren, als auch die Hörforschung unterstützen.“

Der Test steht im Rahmen der gemeinsamen Initiative zur Hörgesundheit von der BARMER und Mimi in diesem Jahr jedem Interessenten kostenfrei zur Verfügung. Je mehr Menschen den neuartigen Hörtest ausprobieren, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Sämtliche Messergebnisse werden anonym und sicher auf einem Server in Deutschland gespeichert und ausgewertet.


Sie sind neugierig geworden? Der neue Mimi Hörtest  kann kostenlos im Internet-Browser genutzt oder als App heruntergeladen werden, ganz ohne Anmeldung:

 
 
Björn Bauermeister